Gemälde

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1430–1990

31 mit auswertbarer Zeitangabe

Kunstwerk
Anselm Kiefer: Auszug aus Ägypten, 1982/1983

Eine schroffe Bildfläche als Erinnerungsfeld, in dem Vergangenes aufbricht. Kiefers Gemälde „Auszug aus Ägypten“ ist in mehrfachem Sinne vielschichtig. Historische Ereignisse überlagern sich wie Farben, verklumpen und verkrusten zu einem Memento.

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Kunstwerk
Anton von Maron: Porträt Johann Joachim Winckelmann, 1768

Mit seinem Stilideal prägte Johann Joachim Winckelmann die Epoche des Klassizismus. Goethe und die Weimarischen Kunstfreunde gaben dem von Anton von Maron gemalten Porträt des Gelehrten einen Ehrenplatz in der Weimarer Gemäldegalerie.

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Kunstwerk
Ary Scheffer: Porträt Franz Liszt, 1837/1839

Das Porträt zeigt den berühmten Klaviervirtuosen Franz Liszt auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Der niederländische Maler Ary Scheffer gehörte zu Liszts engerem Freundeskreis in Paris und arbeitete von 1837 bis 1839 am Bildnis des Musikers.

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Kunstwerk
Caspar David Friedrich: Huttens Grab, um 1823/24

Zu Caspar David Friedrich wie zu allen Malern der Romantik hatte Goethe ein zwiespältiges Verhältnis. Er lobte Friedrichs zeichnerisches Talent, kritisierte jedoch den mystisch-religiösen Charakter und die national-patriotischen Züge seiner Bilder.

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Kunstwerk
Christian Rohlfs: Steilhang bei Buchfart im März, um 1889

Ein unspektakulärer Landschaftsausschnitt aus der Umgebung Weimars als Programmbild: Christian Rohlfs’ großformatiges Gemälde zeigt in seiner spröden Radikalität den neuen Anspruch der Weimarer Malerschule gegenüber der Historienmalerei.

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Kunstwerk
Claude Monet: Kathedrale von Rouen, 1894

Die „Kathedrale von Rouen“ war Teil der ersten Monet-Ausstellung in Deutschland, die Harry Graf Kessler 1905 in Weimar organisierte. Zum Preis von 16.000 Mark erwarb er das impressionistische Gemälde für die Weimarer Sammlung.

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Kunstwerk
Curt Stoeving: Porträt Friedrich Nietzsche, 1894

Wie porträtiert man einen kranken Philosophen? Nietzsches Karriere als Gegenstand der bildenden Kunst begann 1894 mit einem Gemälde, das seine Mutter und Schwester enttäuschte, von seinen Verehrern aber hoch geschätzt wurde.

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Kunstwerk

Der aus Weimar stammende René Halkett (eigentl. Albrecht Georg Friedrich Freiherr von Fritsch) studierte 1923 bis 1925 am Weimarer Bauhaus. In dieser Zeit nahm er auch das Pseudonym George René Halkett an. Seine Aquarelle zur Faustdichtung dürften noch in den Jahren am Bauhaus entstanden sein,…

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Kunstwerk
Franz Leopold Klenze: Ruinen des Zeustempel zu Agrigent, 1828

Das klassizistische Gemälde der Ruinen des Zeustempels in Agrigent/Sizilien fand Eingang in Goethes private Kunstsammlung. Dieser lobte das Werk in den höchsten Tönen und schätzte neben der präzisen Darstellung auch die landschaftliche Komposition.

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Kunstwerk
Hans W. Schmidt: Schiller deklamierend im Louisenzimmer, 1932

Der Maler Hans Schmidt inszeniert 1932 einen privaten Moment als Höhepunkt deutscher Literaturgeschichte. Das künstlerisch nicht besonders hervorstechende Gemälde ist ein Beispiel dafür, wie das klassische Weimar im 20. Jahrhundert zum Mythos wurde.

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Kunstwerk
Jacopo deʼ Barbari: Christusbildnis, um 1503

Ein 500 Jahre altes Christusporträt, so lebendig und frisch, als wäre es gerade erst gemalt worden. Es ist bereits um die halbe Welt gereist und galt lange als verschollen. An seinem Beispiel wird deutlich, wie wichtig Provenienzforschung ist.

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