Die Messe- und Buchstadt, in der Goethe 1765–1768 studierte. Hier erschien 1774 der Erstdruck des Werther — und hier wurde der Roman 1775 zeitweilig verboten.
In Oßmannstedt bei Weimar erwarb Christoph Martin Wieland 1797 ein Landgut, den heutigen Wielandgutshof. Der Ort ist heute Sitz von Studientagen und Vermittlungsangeboten zur Weimarer Klassik.
Rom war das Ziel und Herzstück von Goethes Italienreise (1786–1788). In der Stadt und der Campagna, im Kreis um Wilhelm Tischbein, fand seine Auseinandersetzung mit der Antike und der klassischen Kunst ihren wichtigsten Ort.
Venedig war eine der Stationen von Goethes Italienreise; die Stadt gab den „Venezianischen Epigrammen" ihren Namen und Stoff. 1790 kehrte Goethe für einige Wochen dorthin zurück.
Die thüringische Residenzstadt wurde unter Herzog Carl August mit Goethe, Schiller, Herder und Wieland zum Zentrum der deutschen Klassik. Große Teile des Faust entstanden in Weimar.
Die Reichsstadt an der Lahn, Sitz des Reichskammergerichts, an dem Goethe 1772 als Praktikant tätig war. Hier spielt die reale Vorgeschichte des Werther — mit Charlotte Buff, Kestner und Jerusalem.